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Corporate Sustainability:

An abstract by Professor Thomas A. Bauer on corporate sustainability (in German).

Das gesellschaftslogisch gedachte Modell von Nachhaltigkeit als Paradigma des Wandels im Kontext des globalen Wettbewerbs industriell gedachter Technik und technologisch gedachter Wirtschaft.

Thomas A. Bauer, ESEC Wien (abstract)

Was uns zur Zeit global (und im Kontext von Globalisierung) beschäftigt: das Phänomen transversaler Transformation, das philosophisch, logisch, theoretisch und praktisch in die Deutung des Funktionsprofils von Technik eingreift: deren Modalität und Qualität für Gesellschaft, Kunst, Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik: Technik als Fertigungsmodell: Abfertigung, Ausfertigung, Rechtfertigung,

als Sprachmodell: Konstruktion / Konfiguration von Wirklichkeit.

  1. Von twin crises ist bereits des Öfteren die Rede, derzeit von Klima- und Medienkrise als zwei Übergangsphänomenen, die nicht zufällig in dem Sinne miteinander zu tun haben als sie
  2. in Diskursen (Alltag, Milieus, Medien) offenkundig werden, die einander dynamisieren, dramatisieren und framen: der Klimawandel im Framing der Medienkrise / der Strukturwandel des Mediendiskurses als Sphäre der möglichen Verständigung der Chancen zur Bewältigung der Klimakrise.
  3. die Weltwahrnehmung (Die Welt ist, wie wir sie denken) emotional derart belasten, dass sie das uncertainty-Gefühl und die dauernd mögliche Konfusion in im Zirkel von Angst, Aggression und Apathie steigern
  4. Das Klima – als Beschreibungsmetapher der Sphären, in denen wir natürlich und sozial-gesellschaftlich leben –  hat Mediencharakter wie Medien (Mediennutzung) Klima-Charakter haben (hat): das Momentum der Kontextualität ist sowohl die Herausforderung wie auch die Chance der Bewältigung der Transformationsphänomene: der Klimawandel mobilisiert das Wandlungspotential von Wirtschaft, Politik, Gesellschaft, Medien, Wissenschaft, Spiritualität – wie in deren Qualität von Wandel die Qualität des Klimawandels (wie des Medienwandels) ausgerichtet werden kann.
  5. Für beide Krisenphänomene gilt ein Wert-Begriff als Schlüssel zur Lösung: Sustainability- samt den terminologischen und metaphorischen Abwandlungen: literacy, diversity, resilience, awareness, habitus, skills: Umwelt / Umwelt-Klima als normatives und kontextuelles Konstrukt der Beobachtung von dessen Wandel: Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Bildung (Paradigmenwechsel)
  6. Paradigmenwechsel im gedanklich-logischen (theoretischen) Rahmen der Technik: – Wechsel der Grundauffassung / des Ordnungsmodells der Technik: von der Vorstellung eines funktionalen Verhältnisses von Kunst und Fertigung (praktische Logik der Kreativität, kreative Logik der Praxis mit dem Ziel der Delegation der Umständlichkeit in das Verlaufsmuster von Automation) zur Vorstellung wechselseitiger Versprachlichung (linguistische Metapher / Sprachmodell: Logik der Aussage auf Basis der Grammatik):
  7. die Sprachekompetenz der Technik als generative Grammatik von Kreativität und Kreatibilität: in der Logik generativer Grammatik (Bestimmung, Führung, Fertigung, Antwort-Optionen) Technologie als Mediologie: als Logik der Konstruktibilität / Komplexität / Kontextualität / Praktikabilität
  8. b) die Sprachkompetenz der Kunst als offener Horizont von Kreativität und Kreation (Kreativität der Aussage, Deutung, Zeichen, Multiversum, Sinnhorizont, Frage) Kunst als Kommunikologie: als Logik der Sinnverständigung von Welt / Wirklichkeit: Bestimmung der Unbestimmtheit / Multiversalität der Konstruktion von Wirklichkeit und Relevanz.
  9. Unpraktisch? Praktikabilität: Möglichkeiten und Chancen der Praxis:
  10. von der Individualisierung der Praxis zur Soziabilität der Praxis (soziale Praxis)
  11. Praxis als Lernmodell der Ermöglichung / Möglichkeitsmodell des Lernens (Bildung).